Hintergrund: „Tierversuche in der Tiermedizin“

Auch Tiere brauchen eine medizinische Versorgung. Sei es unser Haustier oder die Kuh auf dem Milchhof. Doch wie werden Arzneimittel und Medizinprodukte für Tiere entwickelt? Gibt es Unterschiede zu Medikamenten für den Menschen? Und was für eine Rolle spielen Tierversuche in der Tiermedizin? Darauf geht der „Kompass Tierversuche 2024“ auf den Seiten 14 bis 16 genauer ein. Nachstehend haben wir dazu einige nützliche Hintergrundinformationen zusammengetragen.

Warum Tierversuche in der Tiermedizin notwendig sind?

Prof. Hansjoachim Hackbarth erklärt im Interview mit Tierversuche verstehen, wie mit Hilfe von Tierversuchen Tiere besser behandelt werden können und warum angehende Veterinäre Tierversuche durchführen müssen. (https://www.tierversuche-verstehen.de/tiermedizinische-forschung-setzt-tierversuche-voraus/)

Tierversuche und Alternativmethoden in der Ausbildung

Neben der Forschung sind Tierversuche auch Bestandteil verschiedener Ausbildungsberufe und einiger Studiengänge. Doch Bildungseinrichtungen setzen auch in der Tiermedizin inzwischen auf tierversuchsfreie Technologien, um die Zahl der Tierversuche in der Ausbildung so weit wie möglich zu reduzieren.

So trainieren zum Beispiel Studierende am Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin an tierversuchsfreien Lehrmodellen. Die Modelle reichen von einzelnen Körperteilen wie einer nachgeahmten Hundepfote zur Blutabnahme bis zum Rind in Lebensgröße. An diesem Modell können die Studierenden Geburtshilfe für ein Kalb üben. Der Film „Tierfreie Alternativmethoden in der Ausbildung – Wie Tierärzt*innen die Praxis lernen“ schaut den Studierenden dabei über die Schulter, wie sie auf diese Weise erste medizinische Eingriffe simulieren, ohne dass für diese Eingriffe Tiere zum Einsatz kommen.

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Skills Labs: Studierende trainieren an Simulationsmodellen

Ein „Skills Lab“ in der Tiermedizin ist ein spezieller Ort oder Raum, der für das Training von praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten von Studierenden oder bereits praktizierenden Tierärzten entwickelt wurde. Die Studierenden lernen und üben praktische Fähigkeiten in einem kontrollierten Umfeld, bevor sie im klinischen Umfeld angewendet werden. Dies geschieht auch an Simulationsmodellen, um die Zahl von Tierversuchen im Studium zu reduzieren.

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