Schüler treffen Nobelpreisträger

Schüler treffen Nobelpreisträger

Die Schüler treffen im Deutschen Primatenzentrum auf den Nobelpreisträger Prof. Thomas Südhof. Luftfoto: Stefan Rampfel

Einmal mit einem Nobelpreisträger diskutieren – dieser Wunsch geht nun in Erfüllung für die Gewinner des Video-Wettbewerbs der Initiative „Tierversuche-verstehen“. Am 7. März erhalten 41 Schülerinnen und Schüler im Deutschen Primatenzentrum in Göttingen die Gelegenheit, den Nobelpreisträger für Medizin, Prof. Thomas Südhof, zu treffen und in exklusiver Runde mit ihm zu diskutieren.

Mit dem Besuch der Klasse findet der Video-Wettbewerb „Triff den Nobelpreisträger!“ der Initiative „Tierversuche verstehen“ am 7. März im Deutschen Primatenzentrum in Göttingen seinen Abschluss. Biologie-Kurse aus ganz Deutschland hatten sich beworben, doch nur zwei Bewerber konnten beim Online-Voting den ersten Preis gewinnen. Die Klasse 9b. des Liborius-Gymnasiums Dessau und das wissenschaftspropädeutische Seminar des St.-Michaels-Gymnasiums Metten sicherten sich durch ihre eingehende Auseinandersetzung mit dem Thema Tierversuche die meisten Stimmen.

Mit insgesamt 706 Likes hatte die Klasse 9b des Liborius-Gymnasiums Dessau mit ihrer Klassenlehrerin Anja Thurow in der Kategorie der Klassen 9-10 die Nase weit vor ihren Konkurrenten. Auf insgesamt 870 Likes war das Video des W-Seminars mit seiner Lehrerin Carmen Prinz in der Kategorie der Jahrgangsstufen 11-13 die Nase am erfolgreichsten. Die Jugendlichen bewiesen mit ihren Beiträgen, dass sie sich differenziert mit dem Thema auseinandergesetzt hatten.

Bastian Marliglowka (l.) und Garbriel Kuric haben sich das begehbare Gehirn am Oberstufengymnasium in Eschwege angeschaut. Foto: Michelle Funk

Das Oberstufengymnasium in Eschwege hatte ebenfalls erfolgreich an dem Videowettbewerb teilgenommen. Zwei ihrer Beiträge hatten den zweiten und dritten Platz erreicht. Ihren Gewinn für den 2. Platz haben die jungen Menschen bereits an ihrem Tag der offenen Tür eingelöst: ein begehbares Gehirn. Zu diesem Anlass war auch die Wissenschaftlerin Dr. Constanze Depp (Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen) vor Ort. Für die Initiative „Tierversuche verstehen“ erklärte sie an dem XXL-Organ unter anderem, wie neurologische Forschung funktioniert und welche Rolle dabei Tierversuche spielen.


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