Wissenschaftliche Erfolge durch Tierversuche

Wissenschaftliche Erfolge durch Tierversuche

Cochlea-Implantate sind ein Beispiel für medizinische Erfolge, die auf Tierversuchen basieren. Foto: Christian Kiel

Viele einst tödliche Krankheiten haben ihren Schrecken verloren, ihre Behandlung kommt uns heute selbstverständlich vor. Woran die wenigsten denken: Fast alle grundlegenden Fortschritte in der Medizin beruhen auf Ergebnissen, die zuvor durch Tierversuche erzielt worden sind. Das gilt sowohl für Impfstoffe gegen zahlreiche Infektionskrankheiten als auch für Medikamente wie Antibiotika, deren Siegeszug in der Medizin mit dem Penicillin begann. Das gilt aber genauso für das Hormon Insulin, mit dem an Diabetes leidenden Menschen erstmals grundlegend geholfen werden konnte; und es gilt für die Chirurgie und Medizintechnik. Von den damit verbundenen Möglichkeiten profitieren tagtäglich Millionen von Patienten – und ungezählte Menschenleben konnten dadurch gerettet oder zumindest verlängert werden.

 

Die tierexperimentelle Forschung kommt auch der Tiermedizin zugute. So werden heute etwa Insulin und die meisten Antibiotika bei kranken Tieren in ähnlicher Weise eingesetzt wie beim Menschen.

 

89 Prozent aller seit 1901 verliehenen Nobelpreise für Physiologie und Medizin gehen auf Ergebnisse zurück, die ganz oder teilweise durch Tierversuche gewonnen werden konnten. Auch das zeigt die erhebliche Bedeutung von Tierexperimenten für die biomedizinische Forschung.

 

Grafik medizinische Erfolge: Wie wichtig sind Tierversuche für die Forschung?

Wie wichtig sind Tierversuche für die Forschung?

 

 

Im Folgenden werden einige bahnbrechende Entdeckungen genannt, die zu bedeutenden Fortschritten in der Medizin geführt und zu denen Tierversuche maßgeblich beigetragen haben:

 

Blutgruppen und Bluttransfusion
Herzschrittmacher
Krebs
Die Parkinson-Krankheit

 

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