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Links

 

Hier finden Sie weitere Quellen und Hintergrundinformationen. Außerdem haben wir einige Links zu Organisationen gesammelt, die Informationen über tierexperimentelle Forschung zur Verfügung stellen. Diese Informationsplattformen beleuchten viele unterschiedliche Aspekte tierexperimenteller Forschung und sind teilweise stärker auf bestimmte Teilaspekte fokussiert, zum Beispiel bestimmte Tierarten oder Forschungsbereiche.

 

Informationsplattformen aus den Allianz-Organisationen

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Das Deutsche Primatenzentrum GmbH (DPZ) ist ein eigenständiges Forschungsinstitut mit Servicecharakter für die deutsche Wissenschaft. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und wird anteilig vom Bund und von den Ländern finanziert. Auf den Seiten des Deutschen Primatenzentrums [1] finden Sie Informationen zu tierexperimenteller Forschung vor allem mit nicht-menschlichen Primaten. Sie finden dort aber auch allgemeine Informationen zum Thema Tierversuche, denn die grundsätzlichen Bedingungen von tierexperimenteller Forschung in Deutschland sind für alle Arten von Forschungsvorhaben gleich.

 

 

[2]

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland. Sie dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen. Auf den Seiten der DFG [3] finden Sie unter anderem die 2016 neu aufgelegte und von der Senatskommission für tierexperimentelle Forschung herausgegebene Broschüre „Tierversuche in der Forschung“ sowie viele weitere Materialien zum Download.

 

 

[4]

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. ist eine unabhängige Forschungsorganisation. Sie wurde am 26. Februar 1948 gegründet – in Nachfolge der bereits 1911 errichteten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Im Themenportal Tierversuche [5] finden Sie detaillierte Informationen zu Tierversuchen in der Grundlagenforschung.

 

 

Logo_MPIkyb [6]
Die Wissenschaftler der Abteilung “Physiologie kognitiver Prozesse” [6] am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik wollen verstehen, wie das Gehirn funktioniert. Dazu wenden sie verschiedene elektrophysiologische, bildgebende und anatomische Methoden an. Einige der Verhaltensexperimente finden an Menschen, andere an Tieren, vor allem an nicht-humanen Primaten statt. Zwar kann ein Teil der Forschung nicht-invasiv mittels funktioneller Magnetresonanztomographie erfolgen, einige wichtige Fragen unserer Zeit erfordern jedoch Eingriffe am Gehirn. Die aktuelle Forschung an Tieren gibt zahlreichen Menschen Hoffnung, die an Krankheiten wie Krebs, Diabetes, verschiedenen Infektionskrankheiten, AIDS, Mukoviszidose, Parkinson, Amyotropher Lateralsklerose (ALS) oder Alzheimer leiden.

 

 

Logo_MDC [7]
Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) ist die größte außeruniversitäre biomedizinische Forschungseinrichtung Berlins. Die Forscherinnen und Forscher am MDC arbeiten an der Entschlüsselung der molekularen Mechanismen in Zellen, Organen und Organsystemen. Sie wollen auf diese Weise Prozesse im menschlichen Körper grundlegend verstehen, um Krankheiten künftig gezielter als bisher behandeln zu können, die Diagnostik zu verbessern oder die Prävention von Krankheiten zu fördern. Auf den Seiten des MDC [7]  finden Sie Informationen darüber, warum dort Tierversuche gemacht werden, wie sie gemacht werden und wie die Forscherinnen und Forscher sich an öffentlichen Debatten zum Thema beteiligen.

 

 

Logo der Helmholtz-Gemeinschaft

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat das Ziel, die wachsenden Herausforderungen der Infektionsforschung zu lösen: Zunehmend auftretende Antibiotika-Resistenzen, erleichterte Übertragungswege von Krankheitserregern durch unsere hohe Mobilität und den Klimawandel sowie eine immer älter werdende Bevölkerung fördern die Ausbreitung von Infektionen.
Das vom HZI koordinierte Diskurs-Projekt „Tierversuche in der Forschung“ [8] bietet objektive und umfassende Informationen zum Thema an. Sie sollen zu einem vorurteilsfreien Nachdenken und Urteilen über die Gründe und die Praxis dieser tierexperimentellen Untersuchungen anregen. Gleichzeitig werden neue Kommunikationsformen entwickelt, die sowohl die wissenschaftliche als auch die emotionale Seite des Themas gleichermaßen einbeziehen.

 

 

Druck [9]

Die Leibniz-Gemeinschaft ist eine der vier großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen Deutschlands. Sie eint unter ihrem Dach eine Vielfalt wissenschaftlicher Disziplinen von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozial- bis zu den Geisteswissenschaften. Rund 20 der 88 Leibniz-Institute, insbesondere in den Lebenswissenschaften, sind dabei auf Tierversuche angewiesen. Transparent und umfassend über Tierversuche zu informieren, ist der Leibniz-Gemeinschaft ein wichtiges Anliegen. Mehrere Leibniz-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ihre Labore geöffnet und vor der Kamera darüber gesprochen [9], warum sie für ihre Forschung auf Tierversuche angewiesen sind und wie sie mit der Verantwortung für das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Tiere umgehen.

 

 

LEO_Logo_END_09022010 [10]

Die Leopoldina ist eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt. 1652 gegründet, ist sie der freien Wissenschaft zum Wohle der Menschen und der Gestaltung der Zukunft verpflichtet. Mit ihren rund 1500 Mitgliedern versammelt die Leopoldina hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und zahlreichen weiteren Ländern. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften betrachten es als ihre Aufgabe, diesen für die wissenschaftlichen Tierversuche und den Forschungsstandort Deutschland überaus wichtigen Rechtsetzungsprozess im Geiste konstruktiver Kritik zu begleiten. Sie haben daher eine ausführliche Stellungnahme [10] erarbeitet.

 

Bildschirmfoto 2016-08-31 um 13.32.50 [11]
Der Webauftritt LAS interactive [11] (LAS = Laboratory Animal Science) richtet sich an alle Personen, die mit Tieren in der Forschung arbeiten, um sich sachkundig zu machen und sich kontinuierlich weiterzubilden. Das Angebot beinhaltet vielseitige Informationen zu Tieren in der Forschung und zu wissenschaftlichen Methoden im Tierversuch. Die Plattform verbindet das kostenfreie Informationsportal VTK ONLINE (Versuchstierkunde online) sowie das neue Schulungsportal LAS CAMPUS (Laboratory Animal Science Campus). Die Inhalte werden durch multimediale Elemente wie Bilder, Videos und interaktive Lernhilfen unterstützt. Das Angebot versteht sich als Informationsquelle in Studium und Beruf (vtk online) oder zur beruflichen Qualifikation bzw. in der Aus-, Fort- und Weiterbildung (las campus).

Informationsplattformen der Universitäten

[12]
Die Universität Hohenheim in Stuttgart legt den Fokus auf Agrarforschung und Food Sciences. Bioökonomie, Ernährungssicherung, Ökosystemforschung und Gesundheitswissenschaften sind weitere Schwerpunkte. Die Universität Hohenheim sucht nach Erkenntnisgewinn und Wissensvermittlung zum Nutzen aller Lebewesen und zum Schutz unseres Planeten. Bei den Versuchstieren, die an der Universität Hohenheim zum Einsatz kommen, handelt es sich vor allem um Mäuse und landwirtschaftliche Nutztiere. An die Durchführung von Tierversuchen haben Gesellschaft, Gesetzgeber und die Universität Hohenheim selbst sehr strenge Maßstäbe gelegt. Eine eigene Plattform [13] gibt Einblick in die Leitlinien, Ziele, die Motivation und die Arbeit mit Tieren an der Universität Hohenheim und bündelt alle notwendigen Anträge und Informationen zur Durchführung von Tierversuchen.

 

[14]
“Forschung und Lehre in Verantwortung für Mensch und Tier” ist das Motto des Informationsportals der Freien Universität Berlin [14]. Universitäten wie die Freie Universität Berlin mit starken medizinischen und pharmazeutischen Einrichtungen haben den Auftrag herausragende Forschung zu leisten, damit Arzneimittel und Therapien nicht nur wirksam, sondern auch sicher in der Anwendung sind. Wirksamkeit und Risiken von neuen Arzneimitteln an Tiermodellen zu erforschen, galt lange als Goldstandard, denn aus ethischen Gründen verbietet es sich, sie direkt am Menschen zu testen. Das deutsche Tierschutzgesetz, die EU-Richtlinie zum Schutz von Versuchstieren aber auch die Ethik fordern jedoch Tierversuche auf ein Minimum zu beschränken und nach aussagekräftigen Alternativmethoden zu suchen. Ganz im Sinne des sogenannten 3R-Prinzips – Replace, Reduce, Refine –, das auch in der Ausbildung der Studierenden angewendet wird. Ethik, Tierschutz oder die eigene Gesundheit? Es gibt viele gute Gründe, warum Verantwortung für Mensch und Tier die oberste Direktive der biomedizinischen Forschung sein muss.

 

 

Logo Universität Tübingen [15]

Die Universität Tübingen ist eine der führenden europäischen Universitäten mit Forschungsschwerpunkten in den Bereichen Biologie, Medizin, Neurowissenschaften und Pharmakologie. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit möchte sie grundlegende Erkenntnisse über biologische Prozesse voranbringen, Krankheiten bekämpfen und bessere Behandlungsmethoden entwickeln helfen. Die Universität Tübingen ist der Überzeugung, dass nur die freie Forschung die medizinischen Herausforderungen der Gegenwart meistern kann. Dazu gehört das profunde Verständnis des menschlichen Organismus und der zugrundeliegenden Mechanismen in biologischen Systemen ebenso wie die Identifizierung und Erforschung neuer Wirkstoffe und innovativer Behandlungsmethoden. Viele Forscherinnen und Forscher, die an der Universität Tübingen und am Universitätsklinikum Tübingen arbeiten, entscheiden sich tagtäglich für die Arbeit mit Versuchstieren. Sie tun dies nicht leichtfertig, sondern auf der Basis geltender Gesetze, nach strenger Prüfung durch die Behörden und auf einer klaren ethischen Grundlage: Dem Wohle des Menschen zu dienen. Auf einer eigenen Plattform [15] hat die Universität detaillierte Informationen zusammengestellt, die über die Forschung mit Versuchstieren an der Uni Tübingen informieren. Außerdem gibt die Uni Tübingen in Kooperation mit lokalen außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine Broschüre speziell zum Thema Tierversuche [16] heraus und hat eigene Grundsätze zum Tierschutz [17] in der Forschung entwickelt.

 

 

[18]
Die RWTH Aachen hat sich im August 2017 einen Tierschutz-Codex [19] gegeben. Gegenüber der Öffentlichkeit als auch den Aufsichtsbehörden bietet das Institut für Versuchstierkunde am Universitätsklinikum der RWTH Aachen [18] eine stringente und transparente Darstellung der durchgeführten Versuche wie auch der verwendeten Tiere/Tierzahlen. Dazu stellt das Institut u.a. ausführliche Antworten auf häufige Fragen (FAQ [20]) bereit. Das Institut bietet darüber hinaus Service- und Dienstleistungen zur Unterstützung von ForscherInnen an, u.a.umfassende tierschutzrechtliche Beratung zur Antragstellung und Versuchsplanung sowie die zentrale Verwaltung der Dokumentationspflichten. Zudem werden eigene wissenschaftliche Schwerpunkte bearbeitet, die sich insbesondere mit der Optimierung der Transplantation lebenswichtiger Organe (Leber, Dünndarm etc.) an verschiedenen Tiermodellen wie auch mit Fragen der Grundlagenforschung beschäftigen. Das Institut stellt sich der Verantwortung, die aus dem 3R-Prinzip erwächst, und setzt dieses im Umgang mit den Tieren und durch diverse wissenschaftliche Projekte und Veröffentlichungen konsequent um.

 

2000px-Logo_HHU_DUS.svg [21]
Die Zentrale Einrichtung für Tierforschung und wissenschaftliche Tierschutzaufgaben (ZETT) [21] vermittelt Dienstleistungen für die biomedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). Zu ihren Hauptaufgaben zählen die Begleitung von Wissenschaftler/innen bei ihren Tierforschungsprojekten. Gleichzeitig wahrt sie die Belange des Tierschutzes bei Tierforschungsprojekten an der HHU. Dazu zählen die tiergerechte Haltung und die tierärztliche Betreuung. Darüber hinaus vermittelt die ZETT Qualifikationen im fachkundigen Umgang mit Tieren und informiert auf dieser Website über Grundsätze, Ziele und Nutzen ihrer Arbeit.

 

Logo WWU [22]

Rektorat und Senat der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben im Oktober 2017 einstimmig das “Leitbild zum ethischen Umgang mit Tieren in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre [23]” der WWU verabschiedet, das damit Teil der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis der Universität Münster wird. Urheber des Leitbilds ist die “Koordinierungskommission für tierexperimentelle Forschung” der mehrere Wissenschaftler der WWU, die Tierschutzbeauftragten, ein Vertreter des Rektorats, der Leiter des Zentrums für Bioethik und der Leiter des AStA-Referats “Ökologie und Tierschutz” angehören. Universität und Universitätsklinikum unterhalten außerdem ein zentrales Tierschutzbüro [24].

Informationsplattformen anderer deutscher Organisationen

Logo_ProTest [25]

Pro-Test Deutschland [25] ist ein Zusammenschluss von aktiven, meist jungen Forschern in der Phase rund um ihre Doktorarbeit. Häufig arbeiten sie selbst tierexperimentell und wollen öffentlich darüber sprechen, wie und warum solche Forschung gemacht wird und wie es den Versuchstieren dabei geht. Zu diesem Zweck sind die Wissenschaftler vor allem auf vielen Kanälen im Internet zu finden: Sowohl bei Facebook [26] als auch bei Twitter [27], wo mit schnellen Antworten zu rechnen ist. Aber auch eine eigene Website ist online, auf der vor allem sachliche Hintergrundinformationen in gebotener Detailtiefe zu Fragen über Tierversuche mit Expertenwissen der Wissenschaftler zu entdecken sind.

 

 

Logo_Nncn [28]
Das Nationale Netzwerk Computational Neuroscience [28] wurde 2004 in Deutschland etabliert. Kernelemente sind die Bernstein Zentren für Computational Neuroscience in Berlin, Freiburg, Göttingen, Heidelberg-Mannheim, München und Tübingen. Die “Computational Neuroscience” verbindet biomedizinische Experimente mit theoretischen Modellen und eröffnet so den Weg zu neuen Erkenntnissen und technologischen Anwendungen. Gemeinsam identifizieren Mathematiker, Physiker, Biologen, Psychologen, Mediziner und Ingenieure Prinzipien der Hirnfunktion und übersetzen sie in eine mathematische Sprache. In Zukunft wird die “Computational Neuroscience” mithelfen, die verheerenden Folgen von neurologischen Erkrankungen und des Alterungsprozesses zu mildern.
Logo_vbio [29]

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) ist das Dach der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften und seiner Landesverbände. Er ist politisch, ideologisch und wirtschaftlich unabhängig und engagiert sich für die Biowissenschaften in ihrer gesamten fachlichen Breite. Außerdem steht der VBIO zur Einhaltung guter wissenschaftlicher Praxis und höchster ethischer Standards in der Forschung mit Lebewesen und vertritt damit die Interessen aller Biologinnen und Biologen in Bildung, Forschung, Wirtschaft, Politik und Behörden in Deutschland. Er setzt sich dafür ein, die gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit von Biologinnen und Biologen zu sichern und zu verbessern. Dafür informiert er die Öffentlichkeit über neue Entwicklungen in den Biowissenschaften und unterstützt den wissensbasierten und kritischen Dialog zu biologischen Fragestellungen von gesellschaftlicher Relevanz.
Diese Seiten des VBIO [29] zeigen die grundlegende Argumentationsstruktur der Tierschutzdebatte auf.

 

 

Logo_NWG [30]

Die Neurowissenschaftliche Gesellschaft (NWG) hat sich zum Ziel gesetzt, die Neurowissenschaften in Forschung und Lehre zu fördern und in allen ihren Teilbereichen in In- und Ausland zu repräsentieren. Sie versucht, forschungspolitische Schwerpunkte mit neurowissenschaftlicher Thematik zu setzen und neue Konzepte anzuregen und steht dazu in Kontakt mit innerdeutschen Fördereinrichtungen, privaten Stiftungen und der Industrie. Außerdem unterstützt die NWG die neurowissenschaftliche Ausrichtung der Förderprogramme der Europäischen Gemeinschaft. Dazu vertritt sie deutsche Neurowissenschaftler in der INternational Brain Research Organisation (IBRO), ist Gründungsmitglied der Federation of European Neuroscience Societies (FENS) und kooperatives Mitglied des Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO). Zum Thema Tierversuche hat siich die NWG in mehreren Stellungnahmen [30] positioniert.

 

 

Logo_AnimalResearchInfor [31]
AnimalResearch.Info [31] ist ein Informationsportal, das auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französich wissenschaftliche fundiert über Tierversuche informiert. Sie finden hier Auskünfte über medizinische Erfolge, die auf Tierversuchen basieren, aktuelle Nachrichten und Hintergrundinformationen über die Methoden. Sämtliche Informationen sind gründlich recherchiert und von Wissenschaftlern geprüft.

 

 

Informationsplattformen internationaler Organisationen

Logo_EARA [32]

Die European Animal Research Association (EARA) [32] ist eine Kommunikations- und Beratungsorganisition, deren Mission es ist, das europaweite Interesse an Entwicklungen in der Biomedizin und im Gesundheitswesen aufrecht zu erhalten. Mit Hilfe von präzisen und wissenschaftlich bewiesenen Informationen über den Nutzen von biomedizinischen Tierversuchen informiert, unterrichtet und vereinigt EARA ihre Leserschaft, um die Wissenschaft zu unterstützen und eine offene Diskussion zu erleichtern.

 

 

Logo_ForschungLeben [33]
Der schweizerische Verein Forschung für Leben [34] informiert die Bevölkerung über die Ziele, die Bedeutung und die neuesten Ergebnisse der biologisch-medizinischen Forschung. Forschung für Leben fördert den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Laien. Dabei bringt der Verein sowohl Nutzen als auch Gefahren der Forschung einfach und klar zur Sprache. Auf diese Weise soll das Vertrauensverhältnis zwischen Forschern und Laien verbessert werden und zur Schaffung der Grundlagen zur ethischen Bewältigung des biologisch-medizinischen Fortschritts beigetragen werden.

 

 

Logo_reatch [35]
Der schweizerische Think Tank research and technology in Switzerland (reatch) [35] will die gesellschaftliche Bedeutung von Forschung und Innovation vermehrt in den öffentlichen Fokus rücken und ein grösseres Bewusstsein für wissenschaftliche und technische Sachverhalte schaffen. Dabei verstehen wir uns als Mittler im Spannungsfeld von Wissenschaft und Gesellschaft. Mit der Erarbeitung unabhängiger Debattenbeiträge von höchster inhaltlicher Qualität soll die Grundlage für einen offenen Dialog mit Wissenschaftlern und der interessierten Öffentlichkeit geschaffen werden.

 

 

Logo_BaselerDeklaration [36]
Die Basler Deklaration [36] ist eine Erklärung, deren Unterzeichner sich zum Ziel gesetzt haben, dass in der biomedizinischen Forschung ethische Prinzipien wie das der 3R überall umgesetzt werden, wo Tiere zu Forschungszwecken eingesetzt werden. Die Unterzeichner der Basler Deklaration verpflichten sich zudem, alles zu unternehmen, um das Vertrauen in die tierexperimentelle biomedizinische Forschung zu stärken sowie transparent und offen über das sensible Thema der Tierversuche zu informieren. Stefan Treue, Vorsitzender der Steuerungsgruppe von “Tierversuche verstehen”, ist einer der Erstunterzeichner.

 

[37]               [37]
Das im Jahr 2017 ins Leben gerufene Portal „Tierversuche“ [37] ist ein Gemeinschaftsprojekt der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT [38]) und der Schweizerischen Gesellschaft für Versuchstierkunde (SGV [39]). Es ist Teil des interdisziplinären Informationsportals „Naturwissenschaften Schweiz“ der SCNAT. Die Naturwissenschaftler wollen zu der gesellschaftlichen Diskussion über Tierversuche beitragen und aus ihrer Sicht Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Tierversuchen in der Schweiz geben.

 

Logo_UAR [40]
Das britische Informationsportal Understanding Animal Research [40] stellt außerordentlich viel Informations- und Schulungsmaterial zum Thema Tierversuche zur Verfügung. Sämtliche Informationen sind gründlich recherchiert und von Wissenschaftlern geprüft.

 

 

Logo_SpeakingofResearch [41]
Speaking of Research [41] ist eine Gruppe von Befürwortern um den britischen Gründer Tom Holder, die sich der Verbreitung von Informationen zu den Themen Tierversuche und Tiere in der Forschung widmet.

 

 

Logo_BrainFactsorg [42]
BrainFacts.org [42] ist eine wichtige Informations-Quelle für die Öffentlichkeit zum Thema Gehirn und zentrales Nervensystem. Die US-amerikanische Website geht auf eine gemeinsame Initiative der Organisationen Kavli Foundation, Gatsby Charitable Foundation und Society for Neuroscience zurück.

 

fbr_logo [43]

Die US-Amerikanische Foundation for Biomedical Research (FBR) [43] stellt die Bedeutung von biomedizinischer Forschung für den Menschen heraus. Dabei betont Sie unter anderem die medizinischen Erfolge, die Tierversuchen zu verdanken sind. Die Stiftung arbeitet dabei eng mit der National Association for Biomedical Research (NABR) [44] zusammen. Auf ihren Seiten Seiten bietet die FBR umfangreiche Informationen zu Tierversuchen in den USA, unter anderem werden dort die Bedeutung einzelner Tierarten besprochen und gängige Vorurteile aufgezeigt.

 

[45]

Das französische Informationsportal Recherche animale [45] stellt Informationsmaterial und Videos in französischer und englischer Sprache (hier verlinkt) zum Thema Tierversuche zur Verfügung. Verantwortlich ist die Gruppe Gircor, ein Verbund öffentlicher und privater medizinischer Forschungseinrichtungen in Frankreich.