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10 Fakten zu Schweinen

Foto: Friedrich-Loeffler-Institut – Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

Schweine gehören zu den größeren der in der Forschung verwendeten Tiere – und sind gerade deshalb so interessant. Da ihre Organe eine ähnliche Größe wie die des Menschen haben, konnten Wissenschaftler an ihnen Organtransplantationen erforschen und weiterentwickeln. Ein aktueller Schwerpunkt auf diesem Gebiet sind sogenannte Xenotransplantationen, die Übertragung von Organen von einer Spezies auf die andere. Dieses Verfahren könnte in Zukunft dem Mangel an Spenderorganen entgegenwirken.

 

Weitere Fakten zu Schweinen lesen Sie hier:

1. Bis in die 80er Jahre wurde Insulin aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen zur Behandlung von Diabetes-Patienten gewonnen.

2. Computertomografie-Scans wurden mit Hilfe von Schweinegeweben entwickelt.

3. Ferkel erkennen die Stimme ihrer Mutter: Eine Sau grunzt ihre Kinder in den Schlaf.

4. Behandlungsmethoden von Hirnblutungen wurden an Schweinen entwickelt.

10 Fakten zu Schweinen [1]

10 Fakten zu Schweinen

5. Schweine können lernen, Videospiele mit Joysticks zu spielen.

6. Experimentelle Transplantationen von Organen bei Schweinen halfen, Organtransplantationen bei Menschen zu entwickeln und zu verbessern.

7. Schweine werden für die Traumaforschung genutzt, weil ihre Blutgerinnung der des Menschen ähnelt.

8. Schweinehaut ist sehr sensibel – zum Schutz vor der Sonne wälzen sich die Tiere im Schlamm.

9. Chirurgische Methoden werden am Schwein getestet und entwickelt, weil Organe von Schweinen und Menschen fast die gleiche Größe haben.

10. Schweine werden als Organlieferanten für sogenannte Xenotransplantationen beim Menschen erforscht.

 

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